



Enthüllung der Roland-Krüger-Straße durch Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Polizeipräsidentin Barbara Slowik und Innensenator Andreas Geisel, 2020
© Stephanus Parmann
Enthüllung der Lucy-Lameck-Straße 2021 mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel, S.E. Dr. Abdallah Saleh Possi, Botschafter der Vereinigten Republik Tansania, Bildungsstadträtin Karin Korte sowie Mnyaka Sururu Mboro, Mitbegründer und Vorstandsmitglied Berlin Postkolonial e. V.
© Stephanus Parmann
Anbringung der Straßenschilder im Rudower Frauenviertel am 31.10.1996 mit den Initiatorinnen Renate Bremmert, Frauenbeauftragte Neuköllns (ganz links), Jutta Weißbecker, SPD, MdA (daneben) sowie Petra Hildebrand SPD, MdA.
Foto: Museum Neukölln / Ellen Röhner
Symbolische Umbenennung der Wissmannstraße in Aoua-Kéita-Straße am Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2017. V.l.n.r.: Susanna Kahlefeld, Bündnis 90/Die Grünen, MdA, Moctar Kamara, Gründer des Afrika-Rates Berlin/Brandenburg e.V., Bernhard Szcepanski, Bezirksverordneter Bündnis90/Die Grünen und Famson Akinola, Afrika-Rat Berlin/Brandenburg e.V.
Foto: Museum Neukölln / Julia Dilger.
Neukölln
04.07.2026 – 11.04.2027
Der Bezirk Neukölln – übrigens eine Umbenennung von Rixdorf im Jahr 1912 – weist eine ganz eigene städtebauliche Charakteristik auf. Neben der Gründerzeit-Siedlungsarchitektur ist der Bezirk geprägt durch den Neubau ganzer Stadtquartiere wie der Hufeisensiedlung (1925/33), der Gropiusstadt (1962/75) oder der High-Deck-Siedlung (1970/80). Die Namensträger:innen der hier neu geschaffenen Straßen und Plätze sind dabei Indikatoren für die jeweils bestehenden politischen Konstellationen im Bezirk.
Auf das erste Frauenviertel Deutschlands mit 20 wegweisenden Namenspatinnen ist Neukölln zurecht stolz. Jedoch ist auch der historische Arbeiterbezirk noch nicht frei von Straßennamen, deren Namensgeber in kolonialen, nationalistischen oder antisemitischen Kontexten stehen.
Termine
Eröffnung
3. Juli 2026, 18 Uhr
Neukölln
03.2026




Enthüllung der Roland-Krüger-Straße durch Bezirksbürgermeister Martin Hikel, Polizeipräsidentin Barbara Slowik und Innensenator Andreas Geisel, 2020
© Stephanus Parmann
Enthüllung der Lucy-Lameck-Straße 2021 mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel, S.E. Dr. Abdallah Saleh Possi, Botschafter der Vereinigten Republik Tansania, Bildungsstadträtin Karin Korte sowie Mnyaka Sururu Mboro, Mitbegründer und Vorstandsmitglied Berlin Postkolonial e. V.
© Stephanus Parmann
Anbringung der Straßenschilder im Rudower Frauenviertel am 31.10.1996 mit den Initiatorinnen Renate Bremmert, Frauenbeauftragte Neuköllns (ganz links), Jutta Weißbecker, SPD, MdA (daneben) sowie Petra Hildebrand SPD, MdA.
Foto: Museum Neukölln / Ellen Röhner
Symbolische Umbenennung der Wissmannstraße in Aoua-Kéita-Straße am Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2017. V.l.n.r.: Susanna Kahlefeld, Bündnis 90/Die Grünen, MdA, Moctar Kamara, Gründer des Afrika-Rates Berlin/Brandenburg e.V., Bernhard Szcepanski, Bezirksverordneter Bündnis90/Die Grünen und Famson Akinola, Afrika-Rat Berlin/Brandenburg e.V.
Foto: Museum Neukölln / Julia Dilger.
Der Bezirk Neukölln – übrigens eine Umbenennung von Rixdorf im Jahr 1912 – weist eine ganz eigene städtebauliche Charakteristik auf. Neben der Gründerzeit-Siedlungsarchitektur ist der Bezirk geprägt durch den Neubau ganzer Stadtquartiere wie der Hufeisensiedlung (1925/33), der Gropiusstadt (1962/75) oder der High-Deck-Siedlung (1970/80). Die Namensträger:innen der hier neu geschaffenen Straßen und Plätze sind dabei Indikatoren für die jeweils bestehenden politischen Konstellationen im Bezirk.
Auf das erste Frauenviertel Deutschlands mit 20 wegweisenden Namenspatinnen ist Neukölln zurecht stolz. Jedoch ist auch der historische Arbeiterbezirk noch nicht frei von Straßennamen, deren Namensgeber in kolonialen, nationalistischen oder antisemitischen Kontexten stehen.
Termine
Eröffnung
3. Juli 2026, 18 Uhr